Medizinische Hilfe für das besetzte Palästina

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Jahre lang Intifada und israelische Besatzung und Aggression brachten Zerstörung, Verletzte, Gefangene und Tote mit sich. In Zahlen ausgedrückt: 4.111 Tote, 43.198 Verletzte und 8.163 Gefangene. Täglich werden es mehr und mehr.

Die Infrastruktur wurde systematisch zerstört, der halb funktionierende Staatsapparat durch Repressalien komplett lahm gelegt.

Es herrschen unglaubliche 30-50 % Arbeitslosigkeit und eine schier unbeschreibliche Armut. Laut internationalen Menschenrechtsorganisationen leben mehr als die Hälfte der palästinensischen Kinder unter der Armutsgrenze. Gravierend ist die Situation im Agrarsektor, insbesondere weil die palästinensische Gesellschaft in einigen Regionen unabdingbar von der Landwirtschaft abhängig ist. Die Verluste der vergangenen vier Jahre betragen 1,1 Milliarden Dollar. Ganze Familien sind ihrer Lebensgrundlage beraubt und kämpfen jeden Tag, jede Stunde und jede Minute um das nackte Überleben.

Was mit den hunderten von Checkpoints, die alles abriegelten und kontrollierten, begann, endete mit dem Bau der erniedrigenden Apartheidsmauer, die das kleine Land Palästina mit einem Gefängnischarakter umgibt. Familien und Freunde wurden getrennt, Zugänge und Straßen versperrt – die dramatischen Bilder von kranken und hochschwangeren Frauen, die gezwungen waren, an den Checkpoints zu entbinden, bleiben im Gedächtnis schmerzhaft verhaftet. Dies aber ist aber eben nur ein Bildausschnitt.

In diesem gigantischen Wirrwarr, in diesem kaum zu ordnenden Chaos sind es die Kinder, dir Frauen und natürlich ältere, hilflose Menschen, die sich gegen das Leid nicht wehren können, die die größten Opfer sind.

Ein weiteres Opfer der Mauer und vor allem der unzähligen Checkpoints ist das palästinensische Gesundheitssystem. Auch die Versorgung Kranker und Verletzter liegt quasi brach, Medikamente erreichen nicht rechtzeitig das so wichtige Ziel. Die NAJDEH e.V. hat seit zwei Jahren das erklärte Ziel, genau an dieser Stelle hilfreich einzugreifen und unterstützend zu wirken.

So hat die NAJDEH in den vergangenen zwei Jahren medizinische Hilfsgüter im Wert von etwa 1 Millionen Euro in die besetzten Gebiete geschickt. Möglich war dies allerdings nur durch Ihre großzügige Hilfe, auf die wir auch in Zukunft bauen und hoffen.

Vor Ort wurde und wird die NAJDEH immens unterstützt von der Partnerorganisation Union of Health Care Commitees (UHCC). Diese Gruppe mit Hauptsitz in Nablus und Zweitsitz in Gaza-Stadt ist eine regierungsunabhängige Organisation. Geführt wird die UHCC von jungen, dynamischen Ärzten und medizinischen Fachkräften, die sich das Ziel gesetzt haben, auch den Ärmsten der Armen in den abgelegensten Dörfern und Ortschaften zumindest die Grundgesundheitsversorgung zukommen zu lassen. Sie unterhalten Dutzende von Kliniken und Gesundheitsstationen in den verschiedensten Ortschaften der Westbank und des Gazastreifens und betreuen auch in schwierigen Zeiten auf diesem Wege Tausende von Menschen mit medizinischen Grundlagen. Die UHCC unterhält die einzige physiotherapeutische Klinikum im Süden der Westbank, die Al-Amal-Klinik – eine Spezialklinik, die mit Hilfe der Europäischen Union aufgebaut wurde.

Mehr Informationen zu der Arbeit der UHCC finden Sie im Internet unter:
http://www.uhcc-pal.org

Helfen Sie uns helfen !

Ein Ende der Schwierigkeiten der Menschen in Palästina ist nicht abzusehen. Diese Menschen sind fraglos auch in den kommenden Jahren auf IHRE Hilfe und Unterstützung angewiesen. Im nächsten Jahr planen die NAJDEH e.V. gleich mehrere Transporte mit medizinischen Hilfsgütern in das besetzte Palästina zu schicken.

Helfen Sie uns helfen !

Unterstützen Sie uns bei der Realisation dieser Pläne. Zahlreiche Firmen und Institutionen helfen uns bereits mit medizinischen Sachgütern und Medikamenten. Was wir von Ihnen benötigen, ist eine Spende finanzieller Natur, die es uns ermöglicht, diese so lebenswichtigen Güter an die richtige Stelle – nach Palästina – zu schaffen.

Ihr NAJDEH

 

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Stichwort: MEDHILFE